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Aufnahmebedingungen Bitte richten Sie einen formlosen Antrag an ein Mitglied des Sprecherrates und geben Sie einige Informationen über Ihre Tätigkeiten und Ihre wissenschaftlichen Interessen, insbesondere über Ihr Interesse an einer Mitgliedschaft in unserer Sektion. Die Mitgliederversammlung entscheidet über Aufnahmeanträge. Bis zur Entscheidung werden Sie als Interessentin bzw. Interessent ab sofort über alle weiteren Aktivitäten der Sektion informiert. Um die Sektionsarbeit zu finanzieren, wird von
erwartet.
Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag auf das zugunsten der Sektion eingerichtete Konto
(Kontoinhaber: J. Mansel, Sek. Jusoz., Sparkasse Bielefeld, BLZ 480 501 61, Konto 43 008 275).
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| "Historisches" zur Sektion Die Jugendsoziologie wurde infolge der Umbenennung der Sektion "Familien- und Jugendsoziologie" in "Familiensoziologie" als eigenständige Sektion gegründet. Während in den 70er und 80er Jahren die Jugendforschung innerhalb der Sektion "Familien- und Jugendsoziologie" neben der Familienforschung gleichberechtigter und -gewichtiger Bestandteil der Sektionsarbeit war, dominierte in den 90er Jahren zunehmend die Familienforschung. An der Gründung einer eigenständigen Sektion waren maßgeblich Mitglieder des Zentrums für Kindheits- und Jugendforschung, Universität Bielefeld beteiligt. Die Sektion wurde 1998 auf Beschluss des Konzils der Deutschen Gesellschaft für Soziologie eingerichtet. |
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Arbeitsschwerpunkte und Selbstverständnis Die Jugendsoziologie befasst sich mit der Lebensphase, in der Persönlichkeitsentwicklung eines Subjektes maßgeblich vorangetrieben wird und in der sich das Selbstbild und die Identität von Personen zunehmend stabilisieren. Persönlichkeitsentwicklung ist dabei nicht nur als das Resultat von äußeren Einflüssen aus der sozialen und materiellen Umwelt zu verstehen, denn das Subjekt wirkt aktiv an der eigenen Entwicklung mit, in dem es zum einen Information aus der Umwelt bewusst selektiert, sondiert und sucht, die Informationen interpretiert, ihnen Bedeutungen zuschreibt, interpretiert und bewertet und zum anderen in dem es aktiv gestaltend und handelnd auf sein Umfeld einwirkt, um solche Bedingungen zu schaffen, die eine Entwicklung im Sinne der eigenen Interessenlagen und Bedürfnisse ermöglichen. Darüber hinaus können Subjekte prinzipiell die Weichen ihrer Lebensführung dadurch stellen, dass sie sich in solche Kontexte zu begeben, in denen sie sich eine Entwicklung in eine bestimmte Richtung erhoffen.
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